DIE BEWEGUNG DER LANDLOSEN


MST

Seit 1985 kämpft das MST, für die Agrarreform in Brasilien.

Unbestellte Großfarmen werden unter Kleinbauern aufgeteilt, der Landeigentümer wird vom staatlichen INCRA gerecht entschädigt und die Kleinbauern gruppieren sich zu Kooperativen, die grossteils biologischen Anbau und Viehzucht betreiben.

70 % der Lebensmittel, die von den Einwohnern Brasiliens verzehrt werden, stammen aus dieser sogenannten „Familiären Landwirtschaft“

Während der Coronakrise spenden die Landlosen kooperativen hunderte von Tonnen von Lebensmittel an die bedürftigsten Familien.

Seit der Wahl Bolsonaros die Existenz dieser mehr als 1 000 000 Familien in Gefahr. Der rechtsextreme Präsident hat die soziale Bewegung als Terroristenorganisation qualifiziert und bestimmt, dass ihnen kein Stückchen Land mehr zugeteilt werden soll.

Die zahlreichen Anwärter auf Grundstücke, die in provisorischen Zeltstädten leben, leben in Angst davor, brutal verjagt zu werden.

Für die dringend benötigte Landreform in diesem kontinentalen Land bedeutet die ultrarechte Regierung eine echte Gefahr.

Zur Zeit gibt es keine bevorstehenden Veranstaltungen

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